🐐 Bockbierfest beim „Bartl“ – Das große Archiv
📜 Der Chronik-Rückblick: Teil 3 (2021 bis 2026)
📅 Bockbierfest 2026Amen, Aus und Ende: Die Kapellenbrüder hängen nach 25 Jahren die Kutten an den Nagel
- Das Fest: Gemäß der alten Lebensweisheit, dass man dann aufhören soll, wenn der Bock am allerbesten schmeckt, endete am Samstag, den 28. Februar 2026, eine glorreiche Ära im vollbesetzten Gasthaus „Zum Bartl“ am Feuerhof, als die legendären „Drei Kapellenbrüder“ nach einem Vierteljahrhundert scharfzüngiger Predigten und hopfenreicher Wirtshaus-Analysen ihren wohlverdienten Ruhestand antraten.
- Das Abschieds-Dreigestirn: Was einst im Jahr 2001 aus einer klassischen Bierlaune heraus und dank der Initialzündung von Walter Heldrich geboren wurde, fand nun in einem fulminanten Finale seinen krönenden Abschluss. Ein letztes Mal legten der Pfarrer (Armin Kraus), der Lehrer (Anton Fenk) und der Wirt (Hans-Jürgen Reitzenstein) die Finger tief in die Wunden der großen und kleinen Politik, während im Hintergrund „Chef-Schreiberling“ Karl-Heinz Neidl mit seiner gewohnt spitzen Feder dafür sorgte, dass jede einzelne Pointe so perfekt saß wie ein frisch gezapftes Starkbier.
- Prominente Hochachtung: Wie tief der Kultstatus des Trios in der Region verwurzelt ist, bewies die hochkarätige Gästeliste, auf der sich unter anderem Bürgermeister Stefan Frank einfand, um höchstpersönlich Abschied zu nehmen und den Akteuren den gebührenden Respekt mit einer flüssigen Runde Schnaps für alle Beteiligten zu zollen.
- Das historische Personal-Karussell der letzten 25 Jahre im Überblick:
- Die Pfarrer: Von Richard Sperber über Manfred Eckert bis hin zum aktuellen „Hochwürden“ Armin Kraus.
- Die Lehrer: Anton Fenk blieb meist der standhafte Fels in der Brandung, musste jedoch zwischendurch dem Friseur Stefan Ertl weichen, der kurzzeitig für den besseren Schnitt bei den Witzen sorgte.
- Die Wirte: Hans-Jürgen Reitzenstein hielt eisern die Stellung an der Zapfhahn-Front, selbst wenn er phasenweise von Armin Kraus vertreten wurde.
- Der Blick in die Zukunft: Während das Trio seine Rente nun wohlverdient bei einem kühlen Hellen ohne Manuskript genießt, blickt Wirt Martin Lotter bereits optimistisch nach vorne, denn im nächsten Jahr wird eine völlig neue Ära des Derbleckens beginnen – und die Kapellenbrüder selbst wird man am Feuerhof von nun an wohl öfter als Stammgäste ganz ohne Kostüm, dafür mit vollem Glas antreffen.
📅 Bockbierfest 2025Derblecken auf allerhöchstem Niveau, deftige Schmankerl und hochprozentige Ehren
- Das Fest: Am 15. März hieß es im Hotel-Gasthof „Zum Bartl“ endlich wieder „Auf geht’s Leit, es is Starkbierzeit!“, was für ein gewohnt proppenvolles Haus sorgte, in dem das süffige Bockbier von Sperber Bräu in Strömen floss und die Küche mit rustikalen bayerischen Spezialitäten die perfekte Grundlage für einen langen Abend schuf.
- Highlights: In absoluter Bestform zogen die Drei Kapellenbrüder in gewohnter Stammtisch-Manier über das gesellschaftliche und politische Geschehen her, wobei die meisterhaft von Karlheinz Neidl zu Papier gebrachten, zynischen Pointen für schallendes Gelächter und zustimmendes Nicken im Publikum sorgten. Auch Bürgermeister Stefan Frank zeigte sich restlos begeistert von der Darbietung und ließ es sich nicht nehmen, sich bei den Künstlern für das exzellente Lachmuskeltraining mit einer spendierten Runde Schnaps zu revanchieren, während die „Erlboch Musi“ den perfekten musikalischen Rahmen lieferte.
📅 Bockbierfest 2024Ein traditionsreicher Abend voller Pointen über den politischen Zeitenwende-Sturm
- Das Fest: Das diesjährige Fest lockte Scharen von Besuchern an, die das zünftige Ambiente sichtlich genossen und sich den süffigen Stiber-Bock sowie den Sperber Weizenbock schmecken ließen, während die Nachwuchsmusiker Kilian und Lukas mit Akkordeon und Bass in Vertretung von Bernhard Luber eine bravouröse und umjubelte Premiere feierten.
- Die Kapellenbrüder: Bei ihrem mittlerweile 23. Auftritt teilte das Trio im verbalen Rundumschlag ordentlich aus und zog sowohl die aktuelle Bundesregierung als auch die lokale Politik genüsslich durch den Kakao, wobei vor allem die historische Abwahl des amtierenden Bürgermeisters Michael Göth im Fokus stand („Der ehemalige SPD-Bürgermeister Hans Göth rotiert seit 14. Januar in seinem Grab – natürlich links drehend!“). Auch das quälend langsame Vorankommen beim Seidl-Haus, dem Stahlwerksgelände („der reinste Hüttenkäse“) und dem Parkplatz an der Bayreuther Straße („seit 2015 ein Schnarchdeck“) wurde scharf rügt, während dem neuen Bürgermeister Stefan Frank, der als Ehrengast ahnungslos im Saal saß, direkt die ersten humorvollen Spitzen mit auf den Weg gegeben wurden.
- Wehmut und Freude: Neben dem humorvollen Spott lag den Brüdern auch das aktuelle Vereinssterben am Herzen, wie die Auflösung des Clubs Solidarität oder der Auszug des Musikantenstammtischs nach 20 Jahren, bevor der Abend mit der freudigen Nachricht, dass der Bartl-Wirt stolzer Großvater wird, einen emotionalen und harmonischen Ausklang fand.
📅 Bockbierfest 2023Das große Comeback mit „4-fach Wumms“ nach der zweijährigen Zwangspause
- Das Fest: Nach einer quälend langen, pandemiebedingten Abstinenz meldeten sich die Kapellenbrüder endlich wieder lautstark auf der Bühne des traditionellen Bockbierfestes zurück, um vor einem begeisterten Publikum die skurrilen Entscheidungen aus dem Rathaus zu durchleuchten.
- Highlights: Basierend auf den pointierten Texten von Karl-Heinz Neidl knöpfte sich das Trio diesmal den veganen Leberkäse vom Lottermetzger, das kurzfristig abgesagte Bierpongturnier sowie die endlos weiten Laufwege in den neuen „Oberpfalzarkaden“ vor. Für den absoluten Knaller des Abends sorgte jedoch die Verleihung des „4-fach Wumms“ an Werner Kirschner, der beim Club Solidarität heldenhaft die Positionen des 1. und 2. Vorsitzenden, des Kassiers sowie des Schriftführers in Personalunion bekleidete und von den Kapellenbrüdern folgerichtig mit vier verschiedenen, beschrifteten Hüten ausgestattet wurde, um dem Publikum stets anzuzeigen, welches Amt er gerade verkörpert.
📅 Bockbierfest 2022Gudrun Schwindel und das konspirative „Bockbierfestchen“ des Stammtischs
- Das Fest: Da das reguläre Großereignis wegen der unklaren Corona-Lage offiziell abgesagt werden musste, ließen sich die Starkbierliebhaber vom Stammtisch „Saubere Platten und wuchtige Zinken“ die Laune nicht verderben und organisierten am 7. April kurzerhand per Mundpropaganda ein heimliches, aber umso lautstarkes „Bockbierfestchen“ für rund 30 Getreue, das von Wirt Martin Lotter spontan mit leckeren Grieben-Schmalz-Broten unterstützt wurde.
- Die rasende Reporterin: Da die Kapellenbrüder pausieren mussten, betrat stattdessen die rasende Reporterin „Gudrun Schwindel“ (deren Name rein zufällig exakt die gleichen Buchstaben wie Neidl enthält) das Podium des „Feuerhofboten“ und verlas vergnügliche Kurznachrichten mit höchst zweifelhaftem Wahrheitsgehalt.
- Die besten Fake-News des Abends:
- Das Kinder-Bierpong-Turnier: Der Kreisjugendring plane ein Turnier im Stadtpark, um die Kleinsten spielerisch an den Gerstensaft zu gewöhnen, damit sie später nicht in die Koma-Saufen-Falle tappen.
- Der „Statt-Lauf“: Am 31. Juni finde der erste energiesparende Volkslauf unter dem Motto „Statt lauf – sauf!“ statt, bei dem derjenige gewinnt, der pro Stunde einen Liter Bier trinkt und am längsten auf dem Biertisch sitzen bleibt.
- Sprit aus der Bierflasche: Die Agip-Tankstelle verkaufe Benzin nun in Bierflaschen für 25 Euro pro Kasten, um zum Sparen zu mahnen – eine Halbe könne man so im Notfall bequem im Kofferraum mitführen und bequem nachtanken.
📅 Bockbierfest 2021
Die Geburtsstunde des „Bockbierfests ToGo“ und ein musikalisches Lebenszeichen
- Das Fest: Da der Lockdown ein geselliges Beisammensein am Stammtisch unmöglich machte, bewiesen die Wirtsleute Christine und Martin Lotter echten Erfindergeist und boten am 25. Februar ein innovatives „Bockbierfest ToGo“ an, bei dem sich die treuen Stammtischbrüder eine deftige Schaschlikpfanne mit Pommes frites abholen durften.
- Highlights: Für die flüssige Nahrung sorgten der gehaltvolle Hauptmann Stiber Trunk von der Brauerei Sperber – eingebraut zur feierlichen Erinnerung an die erfolgreiche Stadtverteidigung gegen die Amberger im Jahr 1504 – sowie der würzige Fastenbock vom Fuchsbeck. Obwohl die Kapellenbrüder nicht live auftreten konnten, ließ es sich Autor Karl-Heinz Neidl nicht nehmen, den Mitgliedern ein exklusives Gedicht musikalisch vorzutragen, was in einer stammtischlosen Zeit für tiefen Respekt, großen Trost und ein lautstarkes, virtuelles „Prost!“ in den heimischen Wohnzimmern sorgte.
🍻 Das zeitlose Schlusswort unserer Kapellenbrüder: „Hopfen und Malz erleichtern die Balz, drum gehen wir ab, doch noch nicht Heim – denn ein paar Seideln gehen noch rein! Wir kommen nächstes Jahr gern wieder: Eure drei Kapellenbrüder.“
🏛️ Ende der Chronik (2001 - 2026)
Hiermit endet die offizielle, 25-jährige Ära der legendären Drei Kapellenbrüder beim Bartl am Feuerhof. Wir bedanken uns bei allen Akteuren, Autoren und treuen Gästen, die dieses Vierteljahrhundert Wirtshausgeschichte unvergesslich gemacht haben!