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Bockbierfest 2001-2010 - Kultur und Reisen, die Freude machen

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🐐 Bockbierfest beim „Bartl“ – Das große Archiv
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Bockbierfest beim "Bartl"
🐐 Bockbierfest beim „Bartl“ am Feuerhof – Das große Archiv
 
Herzlich willkommen im digitalen Archiv unseres traditionellen Bockbierfestes! Jedes Jahr aufs Neue verwandelt sich das gemütliche Gasthaus „Zum Bartl“ am Feuerhof in Sulzbach-Rosenberg in das stimmungsvolle Epizentrum des süffigen Starkbiers, der gelebten bayerischen Gemütlichkeit und des gnadenlosen, traditionellen „Derbleckens“.
 
Tauchen Sie ein in die bewegte Geschichte dieses Festes und lesen Sie in unserer ausführlichen Chronik alle Berichte, Anekdoten und Highlights von den Anfängen im Jahr 2001 bis zum großen Jubiläumsjahr 2010.

📜 Der Chronik-Rückblick: Teil 1 (2001 bis 2010)
 
📅 Bockbierfest 2010
Kapellen-Brüder, Fingerhakeln und viel Musik beim "Bartl" am Feuerhof
 
  • Das Fest: Die traditionsreiche Bockbier-Kultur wurde im voll besetzten Gasthaus am Feuerhof auch in diesem Jahr erfolgreich fortgeführt, wobei ein restlos ausverkauftes Lokal mit bestens gelaunten Gästen die Veranstaltung wieder zu einem echten Triumphzug machte.
  • Die Kapellenbrüder: Als absoluter Glanzpunkt des Abends erwies sich das bissige und mit viel Applaus bedachte Dreiergespräch der „Drei Kapellenbrüder“, bei dem der Lehrer (Anton Fenk), der Pfarrer (Manfred Eckert) und der Wirt (Armin Kraus) an ihrem Stammtisch der örtlichen Prominenz sowie weniger bekannten Persönlichkeiten gehörig die Leviten lasen und ihnen ihre Fehltritte im Spiegelbild vorhielten. Die spitze, verantwortliche Feder hinter diesen verschmitzt-hinterfotzigen Texten stammte erneut aus der Werkstatt von Karl-Heinz Neidl.
  • Fingerhakelmeisterschaft: Für nervenzerreißende Spannung im Saal sorgte der packende 3. Durchgang in der 1. Sulzbach-Rosenberger Fingerhakelmeisterschaft, bei der Wettkampfleiter Thomas Gebhardt insgesamt acht mutige Teilnehmer an den berüchtigten Tisch brachte und sie vor Turnierbeginn mit einem kräftigen Bockbier stärkte.
    • 1. Platz & Sieger: Gerd Pirner (Großenfalz) – bewies im       finalen Kräftemessen echte Handwerkerstärke und holte sich nach nur       wenigen Sekunden den umjubelten Sieg.
    • 2. Platz: Eckhard Walter – ein würdiger Finalgegner, der sich erst nach hartem       Kampf am Lederring geschlagen geben musste.
    • 3. Platz: Georg Schmidt.
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📅 Bockbierfest vom 7. März 2009
Niemand ist vor ihnen sicher – „Kapellenbrüder“ halten der Gesellschaft den Spiegel vor
 
  • Das Fest: Die hungrigen und durstigen Feuerhof-Siedler strömten zahlreich herbei, um ihren Durst auf Starkbier sowie ihren Appetit auf deftige Brotzeiten zu stillen, während die „Haflinger Musi“ mit zünftigen bayerischen Liedern für die perfekte Unterhaltung sorgte.
  • Highlights: Nach einer deutlichen Vorwarnung durch den 2. Siedler-Vorsitzenden Hans-Jürgen Reitzenstein, dass sich wohl der eine oder andere Lokalpolitiker im Vortrag wiedererkennen dürfte, spielte die Kapelle das Trio mit dem Bayerischen Defiliermarsch in den Saal. In ihrem anschließenden Stammtischtratsch nahmen die drei Protagonisten das lokale Geschehen mal lustig, mal zynisch auf den Arm und ernteten dafür tosenden Beifall
 
📅 Bockbierfest vom 16. Februar 2008
Kapellenbrüder nichts heilig – Beim Bartl-Bockbierfest wird kräftig „aufgezündet“
 
  • Das Fest: Im voll besetzten Gasthaus feierten zahlreiche lokale Prominente und Bürger aus Sulzbach-Rosenberg und Umgebung ein zünftiges Fest nach alter Tradition, bei dem der Asam-Bock vom Kloster Weltenburg sowie der helle Sperber-Weizenbock  die ideale Kombination mit den kulinarischen Schmankerln aus der Küche bildeten.
  • Highlights: Neben dem gewohnt scharfsinnigen Vortrag der Kapellenbrüder, die in diesem Jahr besonders das Thema Wahlen ins Visier nahmen, war es vor allem das Feuerhofer Urgestein Otto Kummer, das mit seinen legendären Witze-Einlagen die Zwerchfelle der anwesenden Gäste bis an die Belastungsgrenze strapazierte.

📅 Bockbierfest vom 3. März 2007
Recht bissige „Kapellenbrüder“ nehmen das Ortsgeschehen auf die Schippe
 
  • Das Fest: Die originale und zum Thema passende musikalische Umrahmung lag wieder in den bewährten Händen der „Haflinger Musi“, deren deftige und oftmals „hinterfotzige“ Witze von    der ersten Minute an für eine ausgelassene Stimmung im Saal sorgten.
  • Highlights: Die drei Akteure zogen das lokale Geschehen in Gesellschaft und Politik hemmungslos durch den Kakao, wobei auch die große Regierungsprominenz in Berlin ihr Fett wegbekam. Da der Text von Karl-Heinz Neidl jedoch auch auf einige ernste Missstände verwies, gab es nicht nur Grund zum Lachen, sondern auch Momente zum Nachdenken, bevor Otto Kummer das Publikum wieder mit Humor aufheiterte.


📅 Bockbierfest vom 11. März 2006
Humor-Angriffe auf Politik und Gesellschaft zur Fastenzeit
     
  • Das Fest: Getreu dem passenden Motto „Ist die Faschingszeit vorbei, eilt die Fastenzeit herbei!“  verwöhnte die Wirtsfamilie Lotter ihre Gäste mit der erlesenen „Herzog Christian-August-Weiße“ vom Sperberbräu und frisch gezapftem Weltenburger Asambock vom Fass.
  • Best-of Stammtisch-Sprüche:
    • Der Regierungshelm: „Der Lehrer betrat den Raum mit einem Motorradhelm und erklärte, dies sei ein Regierungshelm – der größte Teil ist schwarz, es gibt einige rote Randerscheinungen, eine große Klappe, er ist innen völlig hohl und aufgrund des dreckigen Visiers braucht man sich nicht zu wundern, warum die in Berlin absolut keinen Durchblick haben!“
    • Sparen in Sulzbach: „Für ältere Menschen ist die Stadt bestens gerüstet, denn es gibt hier bald mehr Altersheime als Kirchen. Das neue Werbemotto für Nürnberg müsste lauten: In der Großstadt arbeiten; Im Grünen leben; In Sulzbach den Löffel abgeben! Sulzbach-Rosenberg, die Weltstadt mit Harz 4!“
    • Die Bundeskanzlerin: „Frau Bundeskanzlerin spart jetzt an allen Ecken und regiert nur noch elf Monate im Jahr – auf diese raffinierte Weise spart sie sich nämlich den lästigen ‚Merz‘.“
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📅 Bockbierfest vom 19. Februar 2005
Süffiges Bockbier und kritisch-amüsante Töne über die Themen der Zeit
 
  • Das Fest: Dass die sprichwörtliche fünfte Jahreszeit in Bayern einen ganz besonderen Reiz ausübt, bewies das vollbesetzte Gasthaus, in dem die durstigen Kehlen bestens geschmiert und    vom Wirtshaus-Team mit hausgemachten Spezialitäten verwöhnt wurden.
  • Highlights: Ein ganz besonderes Schmankerl bot der mit Spannung erwartete Auftritt der Kapellenbrüder, bei dem neben dem Lehrer Anton Fenk und dem Wirt Hans-Jürgen Reitzenstein  diesmal erstmals der „Boder“ (Stephan Ertl) auf der Bühne stand, um die Prominenz aus dem lokalen und überörtlichen Umfeld mit spitzer Zunge und reichlich Zynismus aufs Korn zu nehmen.


📅 Bockbierfest vom 6. März 2004
Starke Sprüche bei starkem Bier – „Die Schulden lässt er da“
 
  • Das Fest: Während die Familie Lotter in ihre gemütlichen Räumlichkeiten einlud, sorgte die „Haflinger Musi“ mit ihren berüchtigten Trinksprüchen dafür, dass die Stimmung im Saal den Siedepunkt erreichte und kein Auge trocken blieb.
  • Highlights: Unter dem treffenden Leitspruch „Der Lehrer, der Pfarrer und der Wirt die wissen alles im Fall des Falles“ trug das Trio (diesmal mit Pfarrer Richard Sperber) das Stammtischgeplauder vor. Sie wussten zu berichten, dass der Bürgermeister an einen Umzug nach New York denkt und dabei zwar fast alles mitnimmt, die angehäuften Schulden jedoch großzügig in der Heimat zurücklässt, während sie die Maut-Misere kurzerhand als „Milliardenverluste Aufgrund Unfähiger Trottel“ übersetzten.
 
📅 Bockbierfest vom 29. März 2003
Durstige Gaumen und spitze Zungen als Höhepunkt beim „Bartl“
 
  • Das Fest: Die enorme Sehnsucht der Menschen nach einem süffigen Starkbier, einer deftigen Mahlzeit und uriger Musik spiegelte sich in einem bis auf den allerletzten Platz besetzten  Gasthaus wider.
  • Highlights: Siedlervorstand Walter Heldrich leitete das Szenarium mit einer historischen Geschichte zur Qualitätsprüfung ein, laut der die damaligen Biertester in ihren Hirschlederhosen auf einer mit Bier überschütteten Bank Platz nehmen mussten und das Bier erst dann für den Verkauf freigegeben wurde, wenn die Bank nach einer Stunde Wartezeit beim Aufstehen fest an der Hose kleben blieb. Im Anschluss lästerten die Kapellenbrüder genüsslich über ein komplett ins Wasser gefallenes Candlelight-Dinner zum 20. Hochzeitstag, bei dem der Gatte lieber im Feuerwehrhaus feierte.
 
📅 Bockbierfest vom 23. Februar 2002
Starke Sprüche bei starkem Bier – „Gute Besserung“ mit 26 gegen vier
 
  • Das Fest: Gastwirt Martin Lotter hieß eine stattliche Anzahl an lokaler Prominenz willkommen, für die eine eigens zusammengestellte Schmankerlkarte die perfekte kulinarische Grundlage für den Genuss der angebotenen Starkbiere bildete.
  • Highlights: Die drei bekannten Akteure ließen es auf der Bühne ordentlich krachen, indem sie die kleinen und großen Missgeschicke des vergangenen Jahres sowie die alltäglichen    Absonderlichkeiten aus dem Stadtteil Feuerhof schonungslos aufspießten und für allgemeine Heiterkeit sorgten.

 
📅 Bockbierfest vom 10. März 2001
„Ich gönn` das Starkbier jedermann, so lang er es vertragen kann“
 
  • Das Fest: Ein proppenvoller Saal nebst allen Nebenzimmern bewies eindrucksvoll, dass dieses vom Alois Weichselgartner inspirierte Motto den Nerv der feierfreudigen Bevölkerung getroffen hatte.
  • Highlights: Beim ersten ganz großen Rundumschlag der Kapellenbrüder bekam wirklich jeder Anwesende sein Fett weg – angefangen bei Bürgermeister Geismann, der sich angeblich nur wegen eines Kaiserschnitts für adelig hält, über die Sulzbach-Rosenberger Geschäftswelt, bis hin zum Sperber-Bräu, der sich aufgrund seiner vielen Medaillen um den Hals wohl kaum noch auf dem Feuerhof blicken lässt, weil er dort schlichtweg keinen Landeplatz mehr findet.
 
🍻 Das zeitlose Schlusswort unserer Kapellenbrüder: „Hopfen und Malz erleichtern die Balz, drum gehen wir ab, doch noch nicht Heim – denn ein paar Seideln gehen noch rein! Wir kommen nächstes Jahr gern wieder: Eure drei Kapellenbrüder.“

Fortsetzung folgt...
Der zweite Teil unserer großen Chronik, der die denkwürdigen Ereignisse und unvergessenen Bockbierfeste ab dem Jahr 2011 dokumentiert.

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